I Ging Anleitung

Aquarius Wahrsager

Wie kann ich das I-Ging Orakel befragen? Diese Anleitung erklärt das Schritt für Schritt. Man braucht im Grunde nur drei Münzen, Stift und Zettel dafür.

Hexagramm erschaffen - Schritt 1

Grundlage der Befragung ist das erste Hexagramm. Es stellt die Gegenwart dar. Je nachdem, ob es gewandelt wird oder nicht, ergibt sich daraus ein zweites Hexagramm, das die Zukunft beschreibt.

Münzen werfen

Aufbau Hexagramm

Das erste Hexagramm entsteht durch sechs Münzwürfe. Man beginnt bei der untersten Linie und arbeitet sich nach oben.

Die drei Münzen sind auf einmal zu werfen, und das sechs Mal hintereinander. Entscheidend ist, wie oft Kopf und wie oft Zahl in jedem einzelnen Wurf vorkommt.

Zahl hat den Wert 2

Kopf hat den Wert 3

Die Werte der drei geworfenen Münzen werden addiert. Das Ergebnis bestimmt, ob die Linie kurz oder lang ist, ob sie gewandelt wird oder nicht. Gewandelte Linien sind mit einem Punkt zu markieren.

Berechnung

Wandlung des Hexagramms - Schritt 2

Wenn mindestens eine der sechs Linien gewandelt wird beziehungsweise mit einem Punkt markiert ist, verrät das Münzorakel, in welche Richtung sich die Zukunft entwickelt.

Keine Wandlung

Sollte es zu keiner Wandlung kommen, bedeutet das ein Feststecken im Jetzt. Man muss in dem Fall noch etwas in der Gegenwart lernen oder erledigen, um in die Zukunft zu schreiten. Was das ist, verrät das erste und in diesem Fall einzige Hexagramm.

Mit Wandlung

Wandlung eines Hexagrammes

Jede der Linien mit einem Wandlungspunkt wird für das neue Zukunftshexagramm in ihr Gegenteil verkehrt.

Ist sie im Alten durchgezogen, muss sie im Neuen unterbrochen sein - und umgekehrt. Die Linien ohne Punktmarkierung bleiben so, wie sie sind.

Deutung des Ergebnisses - Schritt 3

Empfohlene I-Ging Erklärungen

Im Internet gibt es ein paar gute Tabellen und Erklärungen, die verraten, welche Hexagramme man vor sich liegen hat und was sie bedeuten.

Für detaillierte Informationen zur Aussage des Ergebnisses empfiehlt sich auch entsprechende Fachliteratur.

Der Klassiker ist "Das Buch der Wandlungen". Wer das verwendet, sitzt direkt an der Quelle dieses alten Wissens, muss sich aber mit teilweise exotisch wirkenden Formulierungen auseinandersetzen. Neuere Literatur liefert dagegen Deutungen, die oft näher am modernen Leben liegen, wobei hier die Frage aufkommt, ob man das Uminterpretieren nicht lieber selbst vornehmen möchte.