Esoterik Tarot Titel

Die Wahrheit ergründen und innerlich wachsen. Für diese kostenlos nutzbare Legung wurde das Tarot esoterisch gedeutet. Der Fokus liegt auf dem einst geheimen Wissen, das es in sich hat. Es schenkt einen feinsinnigen Blick auf diese Welt und die nächste, auf die Zeit davor und danach.

Vier Karten legen und hermetischen Rat erhalten:

1. Lernen aus der Vergangenheit

An dieser Stelle gibt es einen Hinweis zur Verarbeitung der Vergangenheit. Was hätte ich anders oder besser machen können? Habe ich mich irgendwann richtig entschieden und kann mich heute darüber freuen? Welche Lehren sollte ich aus früheren Zeiten ziehen?

2. Die richtige Einstellung in der Gegenwart

Diese Karte deckt auf, was im Jetzt empfehlenswert ist, welche Haltung zu Glück und Harmonie führt oder wodurch man das persönliche Wachstum gerade fördern kann.

3. Rat für die Zukunft

An dieser Position wird an das Morgen gedacht. Was ist am besten für meine Zukunft? In welche Richtung sollte ich mich entwickeln und worauf könnte eines Tages meine besondere Aufmerksamkeit liegen.

4. Gedanken an die Ewigkeit

Nicht jeder Gedanke sollte auf erreichbare Ziele und das Leben auf der Erde gerichtet sein. Egal ob man an ein Paradies, eine göttliche Weisheit oder an eine höhere Daseinsstufe glaubt, mache Dinge liegen im Absoluten, abseits von Zeit und Raum. Diese Karte lässt ahnen, was in diesem Zusammenhang bedacht werden könnte, was vielleicht auch noch eine Gültigkeit hat. Das kann etwas Esoterisches sein, etwas Philosophisches oder sogar etwas Mathematisches.

Baum des Lebens

Das Tarot ist eng mit der Kabbala verbunden. Die Deutung der Karten ergibt sich aus den zehn Sephiroth des kabalistischen Baums des Lebens. Dieser ist auf der einen Seite ein magischer Vorgang, in dem sich Gedanken und Gefühle auf die Wirklichkeit auswirken. Auf der andren Seite bildet er einen Entwicklungsweg ab, vom Weltlichen hin zum Höheren.

Diese Legung ist nach dem Muster des Lebensbaums aufgebaut. Es werden zehn Tarotkarten gezogen, wobei jede für einen Sephiroth steht. Dessen Charakter bestimmt, was die jeweilige Position aussagt.

Der Baum des Lebens aus der Kabbala und seine Bedeutung in dieser Tarotlegung

  • 1. Kether
  • Das bringt mich näher zum Licht.
  • Kether ist das Absolute und Göttliche.
  • 2. Chokhmah
  • Das schenkt mir Weisheit und gibt mir ein Ziel.
  • Chokhmah steht für die erste Idee und die allgemeine Struktur.
  • 3. Binah
  • Das bringt mir Verständnis entgegen und zeigt mir den Weg.
  • Binah ist die tatsächliche Erscheinung, die einen eigenen Charakter hat.
  • 4. Chesed
  • Was mir aus Wohlwollen und Güte geschenkt wird.
  • Chesed will unbedingt helfen und Mitgefühl zeigen.
  • 5. Geburah
  • Was mir aus Strenge und Rechtschaffenheit verwehrt wird.
  • Geburah bestraft Vergehen und zwingt zu Einschränkungen.
  • 6. Tifereth
  • So lebe ich in Harmonie mit der Welt und den Menschen.
  • Tifereth schafft Verbindungen und vereint Gegensätze.
  • 7. Nezach
  • Das gibt Sicherheit und Stabilität.
  • Nezach hilft dabei, stark zu sein und dauerhaft die Führung zu übernehmen.
  • 8. Hod
  • Das bringt Begeisterung, Freude und Bewegung.
  • Hod steht für das Wissen und das Nutzen magischer Kräfte.
  • 9. Yesod
  • So lasse ich Neues entstehen.
  • Yesod erschafft etwas und setzt es in Bewegung.
  • 10. Malkuth
  • So verändere ich etwas auf dieser Welt.
  • Malkuth empfängt das von Yesod Erschaffene und sorgt für eine materielle Form.

Was das Tarot und die Kabbala gemeinsam haben

Der Baum des Lebens übt einen großen Einfluss auf die Auslegung der Tarotkarten aus. Sehr deutlich ist das an den Zahlenkarten (1-10) der Kleinen Arkana zu erkennen. Die Deutung der Asse ergibt sich aus den Eigenschaften des ersten Sephiroth Kether, die Zweien aus Chokhmah, die Dreien aus Binah, und so weiter.

Die Karten der Große Arakana werden dagegen aus den Verbindungen zwischen den Sephiroth gedeutet. So bildet zum Beispiel der Weg zwischen Kether und Tiferet die Hohepreisterin/ Seherin (II) ab, oder die Verbindung zwischen Binah und Geburah den Wagen/ die Heldenreise (VII).

Der Lebensbaum stellt einen von oben (Kether) nach unten betrachtet einen magischen Prozess dar. Etwas Geistiges wird darin zur materiellen Wirklichkeit. Von unten (Malkuth) nach oben betrachtet lässt er sich als Wachstumsweg beschreiben. Der Mensch startet in den materiellen Niederungen und gelangt nach harter Arbeit an sich selbst schließlich zum Himmlischen und zum Licht.

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