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Orakel von Delphi Titel

Das Orakel von Delphi erteilt hier seinen Rat und blickt für dich in die Zukunft. Besuche die berühmteste Wahrsagestätte der antiken Welt. Triff die Pythia, die Priesterin des Orakels, damit sie dir ihre Prophezeiung gibt.

Pythia stellt Fragen

Zuerst stellt die Pythia ihren Besuchern einige Fragen, um ihre Ziele und ihren Charakter besser zu begreifen. Dafür hat man unter anderem zwei Mal in ein Kaleidoskop zu blicken. Außerdem wird man auf eine Traumreise geschickt, die vorher auszuwählen ist. Auch möchte die Priesterin wissen, mit welcher Gottheit sich der Fragesteller am meisten identifiziert.


Im Anschluss fällt die Seherin ihren Orakelspruch. Der besteht aus drei Teilen:

1. Einschätzung der Persönlichkeit

Angeblich soll sich eine Inschrift am Eingang befunden haben: Erkenne dich selbst. Die Beschäftigung mit dem eigenen Charakter wurde nicht nur von dem antiken Kult als Lösung für viele individuelle Probleme betrachtet. Die Antwort soll dabei helfen, sich selbst zu verstehen.

Beispiel:
Offenbar hast du eine sympathische und starke Wesensart, die einen gehobenen Lebensstil will und nach völliger Harmonie strebt.

2. Rat für bevorstehende Ziele und Herausforderungen

Eine andere Inschrift fordert zu Mäßigkeit und Bescheidenheit auf. Als Fragesteller erhält man an dieser Stelle einen Hinweis, welcher Weg der Beste für einen ist oder mit welchen Mitteln sich etwas erreichen lässt.

Beispiel:
Wenn du schnell ungebunden und frei sein willst, sollte dein Geist für mystische Eindrücke empfänglich sein.

3. Wahrsagung der Zukunft

Die Vorhersage des Kommenden ist natürlich das wichtigste Ziel jeder Pilgerreise nach Delphi. Sie findet im Rahmen eines Rituals oder feierlichen Akts statt.

Beispiel:
Vor dir liegt eine abwechslungsreiche Zukunft, in der romantische Augenblicke auf dich warten, und selbst utopische Wünsche erfüllt werden könnten.

Die Kultstätte von Delphi

In der Mythologie wurde der Ort, der ungefähr 150 km von Athen entfernt liegt, von Zeus als Mittelpunkt der Welt festgelegt. Zwei Adler, die diesen bestimmen sollten, trafen genau hier aufeinander.

Der Mittelpunkt des historischen Orakels liegt dagegen tief unter der Erde und dringt aus einem Erdspalt an die Oberfläche, und zwar in Form von benebelnden Dämpfen, die prophetische Fähigkeiten verleihen, wenn man sie einatmet. Um diesen Spalt herum wurde ein Tempel errichtet. Eine Priesterin inhalierte im Rahmen einer Zeremonie die Dämpfe, geriet in eine Trance und gab ihre Zukunftsvorhersagen ab, während sich ihr Geist in einer Versenkung befand. So erlangte Delphi in der gesamte antiken Welt große Berühmtheit und zog weit über tausend Jahre lang unzählige Besucher an.

Das Orakel wurde nur zu bestimmten Zeitpunkten befragt. In einigen Phasen geschah dies jährlich, in anderen monatlich. Im Sommer eher als im Winter. Was die Pythia von sich gab, war oft schleierhaft. Ihre Aussagen wurden zum Teil von Priestern gedeutet. Es existieren aber davon abweichende Ansichten, die annehmen, dass die Seherin direkt zu den Leuten sprach. Während reichere Bürger von ihr eine ausgiebige Beratung erhielten, durften ärmere Pilger nur Fragen stellen, die sich mit einem Ja oder Nein beantworten ließen. Dass die vielleicht die hilfreicheren Antworten bekamen, ist allerdings auch eine Überlegung wert. Der Psychoanalytiker Sigmund Freud jedenfalls hätte darin wohl mehr Sinn gesehen, da er Ja Nein Prognosen, erzeugt durch einen Münzwurf, als zielführendes Hilfsmittel bei Entscheidungen betrachtete.

Delphi übte auf das gemeine Volk, auf das Bürgertum und sogar auf die Prominenz der damaligen Zeit eine starke Anziehungskraft aus. Ödipus, Krösus und Alexander der Große sind drei bekannte Namen, die von der Pythia eine Weissagung in Empfang nahmen. Ob Sokrates auch dazugehörte, ist umstritten. Doch Schriften zufolge war der berühmte Ort zumindest ein kleiner Teil seiner philosophischen Gedankenwelt.

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