Befrage die Runen für eine Weissagung. Du hast die Wahl zwischen einer Rune für den Tag oder einem Orakel, das auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft blickt.

Runenorakel Titel
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Runenorakel

Blicke in die Zukunft mit dem alten Runenorakel. Die ehrwürdigen 24-Runenzeichen schenken uns mithilfe ihrer Magie, die schon von den Wikingern und Germanen genutzt wurde Wahrsagung und Rat.


Du hast die Wahl:

Tagesrune

Hier wird eine einzelne Rune geworfen. Diese zeigt einen Ausblick auf den heutigen oder den morgigen Tag.

Nach der Befragung erhältst du eine kostenlose Runendeutung sowie eine kurze Zusammenfassung der ursprünglichen Bedeutung der gezogenen Rune.

Drei Runenorakel

In diesem Orakel werden, wie der Name uns verrät, drei Runen geworfen.

Dabei steht die erste Rune für die Vergangenheit, die zweite für die Gegenwart und die Dritte für die Zukunft.

Zu jeder Position erhält man fünf Stichpunkte zur Bedeutung der gezogenen Rune. Danach erhältst du eine kurze Erklärung zu deiner Befragung.

Die Vergangenheit hat uns erschaffen, im Jetzt leben wir und von der Zukunft träumen wir. Die 3er-Befragung ist eine beliebte Form der Kartenlegung, die hier für das alt ehrwürdige Runenwerfen genutzt wird. Sie zeigt uns, woher wir kommen, schaut auf unsere momentane Lebenssituation und weist uns auf eine mögliche Zukunft hin.


Die Zauberkraft ist aus dem Alltag der meisten Menschen inzwischen verschwunden. Womöglich steht sie gerade deshalb jenen zur Verfügung, die sich noch an die alte Runenmagie erinnern können.


Bedeutung der 24-Runenzeichen

Runen Bedeutung

  • 1 - Fehu
  • Die Viehherde als Quelle von Besitz und Vermögen. Sie sichert das Überleben. Mit der Zeit gewinnt sie an Größe.
  • Schöpfung
  • Neubeginn
  • Gewinn
  • Energie
  • Die Rune Fehu ist ein Zeichen für die günstige Entwicklung beruflicher wie finanzieller Vorhaben. Sie macht Hoffnung, dass Ideen und Pläne erfolgreich in die Tat umgesetzt werden.
  • 2 - Uruz
  • Das starke und ausgewachsene Arbeitstier, mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehend.
  • Arbeit
  • Wachstum
  • Körper
  • Wohlstand
  • Uruz verbildlicht den Wachstumsdrang und die Heilkräfte der Natur. Sie stellt die gesunde wie erfüllende Entfaltung allen Lebens auf dieser Welt dar.
  • 3 - Thurisaz
  • Ein mächtiger und bedrohlicher Riese, der für alles gewappnet ist. Er kann Gegner oder Verbündeter sein.
  • Konflikte
  • Gegensätze
  • Bedrohung
  • Sicherheit
  • Thurisaz stellt Auseinandersetzungen dar. Sie kann als Warnung vor Bedrohungen verstanden werden, aber auch als Ratschlag, Streit durch eine friedliche Haltung zu vermeiden.
  • 4 - Ansuz
  • Die Vorfahren und das Elternhaus. Von diesen hat man unter anderem die Fähigkeit erhalten, sich durch Sprache zu verständigen.
  • Sprache
  • Verständigung
  • Überlieferung
  • Brauch
  • Ansuz steht für Kommunikation, Austausch und Verhandlungen. Sie weist auf die Bedeutung von Umgangsformen und gesellschaftlichen Regeln hin.
  • 5 - Raidho
  • Das Zurücklegen von Entfernungen und Transportieren von Waren. Der Horizont wird erweitert und es entstehen neue Möglichkeiten.
  • Reisen
  • Aufbruch
  • Fortschritt
  • Bewegung
  • Raidho ist ein Zeichen für den Fortschritt und für die Suche nach neuen Erfahrungen. Sie gibt den Rat, Hilfe anzunehmen und Wege gemeinsam mit Anderen zurückzulegen.
  • 6 - Kaunaz
  • Das Licht im Dunklen. Sein Leuchten bringt Erkenntnisse, wo es vorher nur Unwissen gab.
  • Kenntnisse
  • Übersicht
  • Ideen
  • Eingebungen
  • Kaunaz steht für Wissen und praktische Fähigkeiten. Dabei geht es auch um Einfälle, die Probleme lösen oder Neues erschaffen.
  • 7 - Gebo
  • Man erhält es aus freien Stücken - von einem anderen Menschen oder zugespielt vom Schicksal.
  • Begabung
  • Geschenk
  • Tausch
  • Geschäft
  • Gebo ist ein Symbol für Geschenke, sowie für den Kauf und Verkauf von Waren. Sie erinnert an die eigenen Talente, die entdeckt und genutzt werden können.
  • 8 - Wunjo
  • Die kurzlebigen Freuden des Augenblicks - für sich alleine genossen oder mit Anderen geteilt.
  • Glücksgefühl
  • Genuss
  • Wunsch
  • Wunsch
  • Wunjo wird mit Glücksgefühlen verbunden. Sie beschreibt Genüsse, die den Augenblick zur Ewigkeit machen. Ebenso geht es um das erhoffte Eintreten ersehnter Dinge.
  • 9 - Hagalaz
  • Das Spiel der Naturgewalten. Trotz der hinterlassenen Spuren ist aber gewiss, dass jedes Unwetter vorbeizieht.
  • Ende
  • Neuanfang
  • Zerstörung
  • Schicksalsergebenheit
  • Hagalaz stellt die Auflösung von Bestehendem dar. Dieser Prozess ist Teil des Seins. Alt wird durch neu ersetzt, was stets die Chance auf Verbesserungen bietet.
  • 10 - Naudiz
  • Eine vom Schicksal auferlegte Situation, die es zu meistern gilt. Je problematischer sie ist, desto lehrreicher die Erfahrung.
  • Notlage
  • Handlungszwang
  • Lösung
  • Erfahrung
  • Naudiz beschreibt einen Zustand der Bedrängnis. Meist sind Handlungen notwendig, um ihm zu beenden. Dabei muss man wohl bis an die eigenen Grenzen gehen.
  • 11 - Isa
  • Eis ist vergänglich und hält doch ewig. Und es kann gegensätzliche Formen annehmen, so wie das menschliche Ich.
  • Ich
  • Innenleben
  • Rückzug
  • Meditation
  • Isa wird als Symbol der Innenschau und der Konzentration auf die eigene Person verstanden. Im Blickpunkt stehen innere Vorgänge, aber auch das weltliche Leben.
  • 12 - Jera
  • Die Zeit als ewiger Kreislauf von Veränderungen. Sie ist an der Position von Himmelskörpern ebenso zu erkennen wie an der Witterung.
  • Zeit
  • Veränderung
  • Wiederholung
  • Ertrag
  • Jera stellt die zeitliche Ordnung der Natur dar. Ebenso weist sie auf die Chance hin, Veränderungen vorher zu kennen und für sich zu nutzen.
  • 13 - Eiwaz
  • Dieser Baum kann den Kontakt mit der jenseitigen Welt unterstützen - und zu Magie, den Göttern oder Mysterien führen.
  • Magie
  • Bewusstsein
  • Jenseits
  • Unsterblichkeit
  • Eiwaz stellt ungewöhnliche Erfahrungen in Aussicht. Es geht darum, den Horizont zu erweitern und die Grenzen alltäglicher Wahrnehmungen oder Denkweisen zu überschreiten.
  • 14 - Perthro
  • Besondere Momente können zu seltenen Freuden und erhellenden Erkenntnissen führen.
  • Schicksal
  • Einsicht
  • Zufall
  • Ungewissheit
  • Perthro bringt zum Ausdruck, dass selten etwas gewiss ist. So wie kein Genuss ewig hält, lässt sich nicht immer genau bestimmen, welche Richtung das Schicksal einschlägt.
  • 15 - Algiz
  • Das aufmerksame Tier, das in der Gegenwart lebt. So kann es schnell auf Gefahren und andere Ereignisse reagieren.
  • Gegenwart
  • Bereitschaft
  • Zen
  • Konzentration
  • Algiz beschreibt eine innere Haltung. Sie richtet das Bewusstsein auf den Augenblick. Ziel ist, auf Veränderungen schnell zu reagieren und mental zu wachsen.
  • 16 - Sowilo
  • Die Kraft der Sonne. Sie ist Voraussetzung für das biologische Leben und wirkt sich erleuchtend auf das menschliche Bewusstsein aus.
  • Erfolg
  • Zuversicht
  • Erleuchtung
  • Lebensenergie
  • Sowilo verheißt Lebenskraft, Optimismus und gutes Gelingen. Sie beschreibt eine ausgeglichene Haltung, die den Weg der Mitte sucht und nach harmonischem Wachstum strebt.
  • 17 - Tiwaz
  • Er ist der eine Gott, der über allen anderen Göttern steht. Seine Gesetze bestimmen das Diesseits wie das Jenseits.
  • Recht
  • Ordnung
  • Gesetze
  • Regeln
  • Tiwaz stellt Gerechtigkeit und Ordnung dar. Sie deutet auf die Wichtigkeit von Gesetzen und Verhaltensregeln - sowie auf die Risiken, wenn diese ignoriert werden.
  • 18 - Berkana
  • Sie bringt Leben an Orte, an denen sonst Kargheit herrschen würde. Wie jede Mutter sorgt sie zudem dafür, dass dieses Leben gedeihen kann.
  • Mutter
  • Quelle
  • Trost
  • Lebensraum
  • Berkana steht für eine freundliche weibliche Kraft. Diese umsorgt und behütet alles Leben. Hoffnungslosigkeit und Angst ersetzt sie durch Trost und Vertrauen.
  • 19 - Ehwaz
  • Das Zusammenwirken von Mensch und Pferd. Instinktive Kraft wird von zielgerichteter Vernunft gelenkt.
  • Freundschaft
  • Toleranz
  • Empathie
  • Zusammenarbeit
  • Ehwaz beleuchtet die Tatsache, dass manche Ziele nicht alleine erreicht werden können. In dem Fall ist Kooperation gefragt, ebenso wie die Fähigkeit, sich in Andere hineinzuversetzen.
  • 20 - Mannaz
  • Die Erforschung des menschlichen Innenlebens bringt Weisheit, ebenso wie die Untersuchung des gemeinschaftlichen Miteinanders.
  • Gemeinschaft
  • Innenschau
  • Psychologie
  • Persönlichkeit
  • Mannaz bildet den Menschen ab. Sie weist darauf hin, dass menschliche Einflüsse den Lauf der Dinge entscheidend prägen - gewollt oder auch mal unvorhersehbar.
  • 21 - Laguz
  • Das tiefe und geheimnisvolle Wasser, das zu utopischen wie kühnen Träumen führt - und das ebenso auf die irdische Realität einwirkt.
  • Gefühle
  • Unterbewusstsein
  • Geheimnisse
  • Tiefe
  • Laguz steht für das Unterbewusstsein. Sie weist auf die Chance, an die Erfüllung von Wünschen zu glauben und diese zur Gestaltung der eigenen Welt einzusetzen.
  • 22 - Ingwaz
  • Vorbilder aus der Götterwelt zeigen den Weg zu Wachstum und Reife. So kann das menschliche Potenzial ausgeschöpft werden.
  • Vorbild
  • Unterweisung
  • Ehrgeiz
  • Weiterentwicklung
  • Ingwaz ist ein Symbol für die höchsten Ziele, geistige wie materielle. Andere Menschen, die diesen Weg bereits gegangen sind, können dabei Anleitung und Hilfe schenken.
  • 23 - Dagaz
  • Die Sonnenstrahlen, die nach dunkler Nacht wieder eine klare Sicht auf die Welt gewähren und Energie spenden.
  • Einsicht
  • Durchblick
  • Entfaltung
  • Hellsichtigkeit
  • Dagaz beschreibt erhellende Eindrücke. Solche Einflüsse lassen die Welt in einem anderen Licht erscheinen. Lösungen zeichnen sich ab und Pläne werden geschmiedet.
  • 24 - Othala
  • Das Zuhause als sicherer Ort, an dem man auch nach langer Reise immer wieder zurückkehren kann.
  • Haus
  • Besitz
  • Heimat
  • Familie
  • Othala stellt den heimatlichen Ort wie auch die Wohnstätte dar. Doch sie kann auch als Symbol für die Gemeinschaft oder Familie betrachtet werden, die daheim auf einen wartet.

Ein Blick zurück

Tag der Schlacht

Der Morgennebel lichtet sich allmählich. Vor ihnen liegt die Spitze eines vom allerletzten Schnee bedeckten Hügels. Hakon dreht sich um und blickt auf die Krieger und Kriegerinnen hinter ihm, mit ihren Schwertern, Schildern, Speeren und Bögen. Er steht in der ersten Reihe, nur wenige Schritte entfernt von ihrem Jarl. Das wird eine großartige Schlacht. Eigentlich sind sie in Unterzahl, aber sie kennen keine Furcht und kein zurück. Ihre Gegner haben dagegen Angst. Um ihr Leben, ihre Familien, ihre Felder. Hakon dagegen lebt in diesem Augenblick, hat alle Bedenken ausgeschaltet. Dasselbe gilt für seine Frau, die weiter hinten bei den Bogenschützen auf ihr Zeichen wartet.

Nach dem Aufstehen, es war noch dunkel, hat sich Hakon eine Rune für diesen Tag aus seinem Beutel gezogen. Es kam Eiwaz heraus, die auch für das Jenseits und somit Walhalla steht. Diese kleine Prophezeiung kann seinen Tod bedeuten oder Heldenruhm. Oder beides. Wenn er sich heute tapfer schlägt und vielleicht den Unterschied ausmacht, was den Ausgang der Schlacht angeht, dann wird er von den Göttern und von seinen Ahnen mit Ehren empfangen. Es wird also keine Rolle spielen, ob er am Ende lebt oder bei den Gefallenen liegt, solange er ruhmreich kämpft. Für Mut und Stärke wird er heute belohnt, in der Welt danach oder auf Erden.

Orakel des Schicksals

Vor Kurzem standen die Dinge noch besser für Solveig. Anstatt einer freien Frau ist sie nun eine Gefangene. Sie befindet sich am untersten Ende der Nahrungskette, darf Putzen und Tragen. Ihr Körper gehört ihr nicht mehr, sie ist nun Leibeigene. An ihrem Unglück, das würde jedenfalls alle anderen behaupten, ist sie selbst schuld. Trotz Warnungen zog sie mit diesem Taugenichts in das Dorf im Norden. Es grenzt gleich an König Björns Gebiet. Der hat irgendwann angegriffen, was vorhersehbar war, denn ihm wurde das Dorf selbst vor einigen Jahren in einer Schlacht abspenstig gemacht. Ihr Verlobter ist mit ein paar seiner Vagabunden geflohen, als sie gesehen hatten, in welcher Überzahl König Björn anrückt. Solveig hat er zurückgelassen, was dazu führte, dass sie in Leibeigenschaft geriet. Aber das war ihm egal.

Doch nun könnte sich alles ändern, das spürt sie. Heimlich hat Solveig sich die Runen gelegt. Eine ihrer Herrinnen, von denen sie ihre Anweisungen empfängt, hat sie auf ihrem Tisch verstreut liegen gelassen, bevor sie schlafen ging. Solveig, die sich schon die ganze Zeit frägt, ob ihr Schicksal ewig so weitergehen wird, konnte der Versuchung nicht widerstehen und legte sich ein Orakel. Drei Runensteine, je einen für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das Ergebnis hat ihr neuen Mut gespendet.

Der erste Stein war Uruz, der die Arbeit darstellt. Das ist eigentlich ihre gegenwärtige Lebensphase, die von den Runen bereits als abgeschlossen betrachtet wurde. Zu gerne würde Solveig diese Phase hinter sich lassen, am besten sofort. Der Stein für die Gegenwart war Thurisaz. Das Zeichen weist oft auf einen mächtigen Gegner, mit dem es einen Streit oder einen Kampf gibt. Es könnte aber auch ein Verbündeter sein, der einem zu Hilfe eilt. Sie hofft auf diese Interpretation, denn Solveig hat nicht aufgegeben, an ihre Rettung zu glauben. Nicht durch ihren ehemaligen Verlobten, der nun mit seinen anderen beiden Lumpenkumpanen in den Wäldern lebt, sondern durch Hakon, ihren Bruder. Ihr Jarl wird es sich nicht gefallen lassen, dass eines seiner Dörfer überfallen und besetzt wurde. Einige der anderen Gefangenen haben gemeint, in den letzten Tagen Späher beobachtet zu haben. Wenn das stimmt, steht eine Rückeroberung unmittelbar bevor. Das Orakel sah das jedenfalls genauso, wenn man Thurisaz als bewaffnete Auseinandersetzung deutet.

Die dritte Rune war dann die letzte des Futharks, Othala. Ein noch viel besseres Zeichen. Denn egal was heute oder in den nächten Tagen noch wartet, die Zukunft wird sie wieder in ihre Heimat leiten. Sie wird in ihr altes Haus zu ihrer Familie zurückkehren und endlich wieder ein selbstbestimmtes Leben führen, mit Besitz und den Rechten einer freien Frau.

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